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Grenzen verlaufen nicht zwischen Ländern, sondern zwischen oben und unten!

Diese Gruppe gründet sich in einer Zeit in der manchmal nicht ganz klar zu sein scheint, was linke Inhalte sind, was sie ausmachen und was nicht.
Uns geht es in dieser Frage vor allem um Klarheit. Klarheit darüber, dass es nicht links sein kann, imperialistische Kriege zu befürworten oder sie gar zu feiern. Klarheit darüber, dass es nicht links ist, Rassismus mitzutragen – vor allem dann nicht, wenn dieser dazu dient, eben diese Kriege zu legitimieren. Klarheit darüber, dass Antifaschismus nicht auf die Ablehnung von Nazis zu beschränken ist. Klarheit darüber, dass es nicht links sein kann, identitäre Politik für sich zu machen, anstatt sich mit einer kritischen Gegenpropaganda an die Massen zu wenden.
Die Klarheit über diese Inhalte ist notwendig zur Erlangung von Entschlossenheit und Aktionsfähigkeit. Wir wollen mit unserer Entschlossenheit viele unterschiedliche Menschen mobilisieren und in unseren Protest einbinden. Unsere Aktionsfähigkeit müssen wir immer wieder aufs Neue erproben, um zu erfahren welche Stärke daraus entspringen kann.

Klassenkampf
Unser Protest richtet sich gegen die immer rasantere Umverteilung von unten nach oben und die damit einhergehende Entrechtung von Millionen. Er richtet sich gegen die rassistische Staatspolitik in all ihren Formen. Ob sich diese gegen Arbeitslose, Ausländer oder Muslime richtet, ist im Konkreten nicht egal. Sie muss im Einzelnen entlarvt werden und ihre Wirkung, die Spaltung der Lohnabhängigen, darf nicht verkannt werden.

Rassismus: konkret!
Rassismus ist ein allgemeiner Begriff für historisch konkrete Phänomene. Wer diese nicht erkennt, kann sie auch nicht bekämpfen. Wir sehen die Islamophobie und den damit einhergehenden Rassismus gegen Muslime als den hegemonialen Rassismus hier und heute.
Zumal dieser Rassismus bis in weite Teile der linken Szene reicht und einen fortschrittlichen Protest unmöglich macht.

Krieg nach Außen…
Der Protest richtet sich gegen die Kriegspolitik der NATO-Staaten. Ob Krieg gegen Afghanistan und die Afghanen, Krieg gegen den Irak und die Iraker, Krieg gegen Palästina und die Palästinenser. Wir müssen das thematisieren und so vielen Menschen wie möglich vermitteln was im Namen der westlichen Wertegemeinschaft für Verbrechen begangen werden, welcher Terror die Unterdrückten bedroht und was das mit unserem Leben hier zu tun hat.

… ist Krieg nach Innen
Dass die rasante Aufrüstung der Bundeswehr mit sozialem Kahlschlag einhergeht, ist kein Zufall. Dass Grundrechte abgebaut und die Überwachung ausgebaut werden, hängt eng mit der Militarisierung der Gesellschaft zusammen.

Internationale Solidarität
Der weltweite Feldzug des Kapitals und seiner Vertreter in Konzernen und Regierungen ist ein Angriff auf die Lebensgrundlagen aller Menschen. Arbeit, Gesundheit, Bildung und die freie Entfaltung der Menschen werden den Profitinteressen des Kapitals unterworfen. Gegen diesen Angriff erklären wir uns solidarisch mit allen Kämpfen für bessere Lebensverhältnisse in der ganzen Welt.

Antifaschismus
Unser Protest steht in antifaschistischer Tradition, bei der der Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Faschismus, sowie Krieg und Faschismus zentral ist. Das bedeutet, nicht nur gegen Nazis zu sein, sondern die gesellschaftliche Grundlage für den Faschismus zu benennen und zu bekämpfen, ganz konkret: den Kapitalismus und seinen gesellschaftlichen Überbau, die bürgerliche "Demokratie".

<h3 class="align-center">Solidarität heißt Widerstand – Kampf dem Faschismus in jedem Land!
Hoch die Internationale Solidarität!</h3>


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